Mobil: 0177 - 794 22 88 / Email: contact@rosel-grassmann.de

BodyPainting – Workshop

Entdecken Sie Ihre eigenen Farben, verleihen Sie Ihrem  bunten Inneren Ausdruck. Die Haut ist der Spiegel der Seele. Lassen Sie sich davon verzaubern und nehmen Sie Leichtigkeit, Kraft und Selbstvertrauen mit in den Alltag.
Wir sind einzigartig und schön.

Wer sich lebendig fühlt, strahlt Schönheit aus. 
Wenn ich mich lebendig fühle, bin ich mutig, erfinderisch, wild, lebensfroh und glücklich und kann andere inspirieren.
Es ist, als spürten wir wieder die Unbekümmertheit unserer Kindheit, die pure Lust am Leben.
Dieses Lebensgefühl zu wecken, diese farbigen Saiten zum Klingen zu bringen, dieses Erlebnis zu teilen, das ist meine Motivation bei meiner Arbeit mit Ihnen.

Meine Philosophie lautet: „Ich gebe dir den Schutz der zu sein, der du bist und dich in dir selbst zu Hause zu fühlen.“

Einzelbemalung Erwachsene: 2,5 – 3 Tage – 980,00 € (je nach Ort)
Materialkosten: 60,00 €/Person
Paarbemalung: 2,5 – 3 Tage – auf Anfrage
Einzelbemalung Kind: 
auf Anfrage

Im Preis sind drei Foto-Abzüge inklusive

Wilderness-Bodypainting mit Rosel

In mir wohnt eine Erdfrau, Naturfrau, wild und stark und gleichzeitig ganz zart, verwurzelt in der archaischen Urkraft des Weiblichen. Ich weiß, dass diese Frau in mir wohnt, ich kann sie spüren, schon lange. Erst ganz leise, wie eine Frage: Lässt du mich da sein? Gibst du mir Raum in dir? Mit Neugier und Mut und etwas bangem Herzen sage ich schließlich: Ja. Ich spüre ihre Kraft, ihre Verletzlichkeit, ihre Lebendigkeit, immer wieder, immer öfter, immer deutlicher. Mein Wunsch wird immer stärker: Der Erdfrau, Naturfrau, der Wilden, Starken und gleichzeitig ganz Zarten in mir, eine Haut geben. Ich will wissen, erfahren, erleben, wie es ist, ganz diese Frau zu SEIN.

Rosel und ich fahren ins Wispertal. Wir wohnen in einer alten Villa, in einer traumhaft schönen Umgebung. Wasser, Himmel, Schiefer, Bäume, Wurzeln, Farne, Moos … Wir lassen uns Zeit. Rosel ist ganz präsent, führt, begleitet, folgt – vollkommen stimmig, gibt Sicherheit und Vertrauen, alles darf sein. Die Erdfrau in mir hat Zeit und Raum, Bewegungen zu finden, die im Außen sichtbar werden, sie beginnt Gestalt anzunehmen. Wir finden heraus, in welchen Farben sie sich zeigen möchte und welcher Ort in dieser wunderschönen Natur der für sie passende sein könnte. Rosel bemalt und betupft meine Haut, erdrotbraun, himmelhellblau, orange-gelb-grün-lila-pink-bunt und gibt so dieser Frau in mir eine Haut. Die Frau schlüpft in diese Haut, immer mehr, immer deutlicher, füllt die Haut von innen aus, füllt die Haut mit ihrer Kraft, ihrer Zartheit, ihrer Lebendigkeit, füllt mich ganz aus. Ich BIN die Erdfrau, die Urfrau.

Rosel fotografiert mich. Kleine Hinweise helfen mir, in meiner Haltung das zu zeigen, was ich fühle. Ich bin ein Fötus, eingerollt auf den starken Wurzeln eines Baumes. Ich bin gebettet ins Schieferbett der Wisper. Ich bin ein glücklicher Buddha inmitten von Farn, Erde, Laub, Moos. Ich bin aufgerichtet und stark und blicke stolz über mein Reich. Ich lausche auf die Stimme eines Baumes. Ich bin getragen in mir und gleichzeitig eingebettet in etwas viel Größerem, dessen Teil ich bin.

Später, Rosel ist schon zur Villa zurückgegangen, fühle ich, im Schiefer liegend neben dem Bachlauf der Wisper, noch immer die Fülle des ICH BIN.

Ich frage mich: Wie wird es sein, die gemalte Haut wieder abzuwaschen, der Erdfrau in mir ihre Haut zu nehmen? Doch dann ist es ganz natürlich. Als auch ich zurück zur Villa gehe, fängt die Erdfrau schon an, die Bemalung abzustreifen. Es ist völlig stimmig. Die Erdfrau ist in mir, meine Haut weiß jetzt, wie es sich anfühlt, die Erdfrau zu SEIN, das Wissen ist in jeder Zelle, auch ohne die Bemalung.

Unter der Dusche sehe ich den Farben dabei zu, wie sie durch den Abfluss verschwinden und es ist gut. Die Erdfrau in mir bleibt.

Rosel und ich verabschieden uns mit einem Spaziergang von dem Bach, den Bäumen mit ihren Wurzeln, dem Schiefer, dem Moos, den Farnen.

Längst wieder zuhause, betrachte ich mir oft die von Rosel fotografierten Bilder. Morgens fällt mein Blick als erstes auf mein Lieblingsbild. Die Stelle an der Wand gegenüber meinem Bett hatte schon lange auf dieses Bild gewartet.

In mir wohnt eine Erdfrau, Naturfrau, wild und stark und gleichzeitig ganz zart, verwurzelt in der archaischen Urkraft des Weiblichen. Und meine Haut weiß, wie es sich anfühlt, die Erdfrau zu SEIN, noch immer und immer.

Gedanken einer Teilnehmerin, September 2018

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