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Bodypainting – Eine Neue Erfahrung

Nachdem wir vor ca. einem Jahr bei einer Freundin Fotos gesehen hatten, waren wir sofort begeistert von der Idee und haben uns gesagt „das könnten wir doch auch mal probieren“.

Dieses Jahr Ende Juli war es dann soweit. Recht spontan haben wir einen Termin mit Rosel gemacht und konnten uns, bei einem kurzen Kennenlern-Treffen, von einigen ihrer Arbeiteten / Erfahrungen inspirieren lassen.

Gestartet wurde dann nachmittags mit einigen Bewegungsübungen, der Farbauswahl und Besichtigung des Geländes für das Fotoshooting. Unsere Farbauswahl fiel komplett gegensätzlich aus. Wir konnten schonmal die Wirkung verschiedener Farbnuancen ausprobieren. So richtig vorstellen, wie das Endprodukt dann aussehen wird, war für uns schwierig, aber auch spannend. Danach zeigte uns Rosel das Gelände, von dem wir sofort angetan waren. Mit Handy und Heckenschere bewaffnet haben wir uns einige geeignete Plätze zum Fotografieren ausgesucht, freigeschnitten und einige Testfotos gemacht.

Am nächsten Morgen ging es sehr früh los mit dem Betupfen und Bemalen. Eine Tätigkeit, der wir zu Anfang, in ziemlicher Unkenntnis, gar keinen so großen zeitlichen Raum zugemessen hatten. Rosel hat uns darauf hingewiesen, dass bei 2 Personen mit mind. 5 h zu rechnen ist. Also sind wir frühzeitig aus den Federn, und bei Rosel angekommen, ging es auch gleich konzentriert ans Werk. Unter fachkundiger Anleitung von Rosel haben wir auch selbst am Partner mit Hand anlegen können. In unseren Jobs erleben wir diese Art von Kreativität nicht unbedingt. Von daher empfanden wir es als (ent-)spannende Tätigkeit, verbunden mit einer anderen Art von gegenseitiger Nähe zueinander. Wir wurden betupft, bemalt unter Hilfenahme verschiedenster Dinge, wie Blätter, Häkeldeckchen, Motivrollen, u. v. m., was sich auf der Haut auch unterschiedlich anfühlt. Rosel verfügt über einen sehr großen Fundus an verschiedensten Dingen, mit denen man Muster und Effekte zaubern kann. Die Zeit verging dabei wie im Flug. Als wir fertig bemalt waren, war es schon nach 17 Uhr und es wurde höchste Zeit für die Fotos. In Tücher gehüllt ging es per Auto zum Gelände.

Das Wetter war uns hold, angenehme 25 Grad, nicht zu warm und nicht zu kalt. In Bemalung und mit Gartenclogs versehen, ging es zu den vorher sondierten Plätzen. Mit körperlichem Einsatz aller Seiten (Gestrüpp ist recht stachelig und ein Baumstamm nicht gerade bequem für ein Nickerchen 😉) sind wunderschöne Aufnahmen entstanden. Die eigene Nacktheit war einem schon während der Bemalung nicht mehr bewusst und im Gelände quasi nicht existent. Eine Zweite Haut, die einen beschützt und verändert. Nach den Fotoaufnahmen, es wurde allmählich dunkel, sind wir mit Rosel noch in einen Biergarten eingekehrt. In Bemalung, aber natürlich nun locker bekleidet. Eine kleine Herausforderung weiblicherseits waren die Blicke der Öffentlichkeit – zumindest im Vorfeld. Aber halb so wild, im Gegenteil, durchweg nur positive Reaktionen. Ein super Abschluss, für einen wunderschönen Tag voll mit neuen Erfahrungen und Eindrücken.

Unser Dank geht an Rosel, die alles so sympathisch und wunderbar arrangiert, betreut und geleitet hat. Für uns war es eine neue Erfahrung, an die wir uns immer gerne erinnern werden und die uns bestimmt ab und an noch inspirieren wird.

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